Wie am besten Browserbugs umschiffen?
am 23.05.2011 - 20:43 Uhr in
Hi,
ich merke immer wieder, dass es eine Menge Zeit dauert, Darstellungen einfach browserübergreifend auszuliefern. Webstandards hin oder her, zwischen IE9, Firefox 4 und Chrome 11 gibt es auch nunmal selbst nur im Rahmen von CSS2 deutliche Unterschiede und oft weis ich mir nicht anders zu helfen, als einfach für jeden Browser eine eigene CSS Datei anzulegen. Yaml von Dirk Jesse ist nicht wirklich OpenSource und die vielen Fertigthemes (Zen, Omega etc.) leisten im Grunde nur ein mehrspaltiges Layout.
Wäre nett, wenn wir hier zu Browserbugs ein kleines Brainstorming auslösen könnten.
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Zitat: als einfach für jeden
am 23.05.2011 - 22:07 Uhr
als einfach für jeden Browser eine eigene CSS Datei anzulegen
ja, das kenne ich auch....
.... bin gespannt was für Antworten kommen, mir fällt dazu nämlich leider auch nichts mehr ein...
Ist es für alle hier wirklich
am 25.05.2011 - 16:36 Uhr
Ist es für alle hier wirklich so ein Krampf, per CSS browserübergreifende Layouts zu erstellen? Benutze den W3C Validator, um zu schauen ob meine Website standardkonform ist. Doch selbst bei 0 Fehlern zeigen Chrome 11, Internet Explorer 9 und Firefox 4 (die ja alle angeblich bei CSS2 sooo standardkonform sind) meine Seite verschiedentlich an. Finde es einfach nur ätzend, dass es immer mehr Browser gibt und im Grunde nur immer mehr Arbeit auferlegt wird. Die Browser-Werbemaschinerie mit ihren Webstandards entspricht schlicht nicht der Wahrheit.
Also ich muss sagen, dass ich
am 25.05.2011 - 17:40 Uhr
Also ich muss sagen, dass ich bisher eigentlich fast noch nie Probleme mit diesem Thema hatte. Lediglich für den IE (Version 8) musste ich gelegentlich ein paar (äußerst sinnfreie) Anpassungen vornehmen. Aber sonst konnte ich in Chrome, Opera und FireFox kaum gravierende Abweichungen feststellen. Andere Browser ignoriere ich weitestgehend, weil die von meinen Usern kaum benutzt werden. Höchstens Safari wird mal noch getestet.
Hi,ich selber nehmen die
am 24.06.2011 - 00:43 Uhr
Hi,
ich selber nehmen die Anpassungen immer zuerst im Firefox vor. Dann volgen zum Testen IE und Opera. Im IE kann man sich ja durch die Modi bis hin zum IE 7 rasch durchklicken. Wobei ich aber nicht weiß, ob dass dann dem nativen IE 7 meinetwegen wirklich entspricht.
Weitesgehend passt es aber. Naja das mti den Tabellen früher hat ja auch etwas länger gedauert, bis alle sich einigermaßen einig waren. Dann war die Umsetzung aber doch nicht übel.
-moz-border-radiusund andere exoten verkneif ich mir. Löst das mit meinetwegen Hintergrundbild. Wenn ich mit gimp meinetwegen dann meine 3x Streifen (li, mitt, re) hab, passt das auch. Von der Größe her merk ich bei den Ladzeiten auch keinen unterschied.Generell hat jeder Browser ja seine speziellen Eigenschaften. Deswegen setzt man ja auch margin gern global zurück.
Ich hangel mcih immer so grob an selfhtml und css4you entlang. Dort steht ja meist auch gleich, welcher Browser was unterstützt. Da ich "Optimiert für Firefox" auch für einen Irrweg halte, nehm ich immer Lösungen die alle gängigen Browser supporten.
Naja die Unterschiede mit den Seitenrand sind denk ich mal immer ein gutes Beispiel. Auch ohne das "Nullen" ist ein template W3C konform. Keine Frage.
Das einzige was mir immer wieder auffällt ist der z-index. Bei Superfish hat ich es neulich erst wieder. Ging um ne Integration in os-commerce. Hatte dann keinen Bock länger zu kucken und hab für jede Ebene den z-index eins hochgezähtl. Der frißt ja normal auch kein Brot. Und im IE wird er sauber dargestellt.
Beim IE gibs neben den versionen ja auch noch unterschiede im Kompatibilitätsmodus. Ich switche meist alles einmal durch. Dann passt es meist.
mfg Crusher
Wenn man Kunden pixelgenaue
am 24.06.2011 - 04:00 Uhr
Wenn man Kunden pixelgenaue Layouts anbietet und verspricht, dass die verwursteten Photoshop-Designs in jedem Browser der Welt exakt gleich aussehen werden, sollte man schon ziemlich virtuos mit Browserbugs zaubern können. Aber habt ihr Kunden, die wirklich bereit sind, den irrwitzigen Aufwand für sowas zu bezahlen? Wir nicht.
Alternativ versuchen wir, dem Kunden gegenüber ehrlich zu sein und schließen beispielsweise bestimmte Browsergenerationen (à la IE6) und Ausgabegeräte standardmäßig aus; wir lassen uns die Zugrifsstatistiken zeigen und geben Empfehlungen ab, welche Brwoser wirklich unterstützt werden sollten; wir versuchen, die Kunden von progressivem Webdesign zu überzeugen und forcieren CSS3. Außerdem staffeln wir nach Aufwand, ausgehend von W3C-konform, bin hin zu den angeschimmelten Exoten. Wer Unterstützung für NCSA Mosaic haben möchte, muß ein entsprechendes compatibility package bezahlen, das eben nach Aufwand berechnet wird. Etwa 80% unserer Kunden sind dann plötzlich mit W3C-Konformität plus aktuelle Versionen von IE (8) FF 3.x, Chrome/Chromium, Safari und Opera zufrieden.
Wenn man dann noch auf ein halbwegs ausgereiftes Base-Theme zurückgreift (entweder Eigenentwicklung oder Fusion etc.), sind die Browserbugs gar nicht mehr so schlimm. Man muss nur irgenwann wissen, was geht und was Ärger macht (mein Lieblingsfeind: Horizontale Suckerfish-Menüs im "Navbar"-Style mit standardmäig ausgeklappter zweiter Ebene für ein Hauptmenüpunkt nach Wahl) und dann einfach Klartext reden.
Mich nerven die Unterrschiede
am 24.06.2011 - 05:31 Uhr
Mich nerven die Unterrschiede schon, aber die paar echten Fehler machen sich im CSS kaum bemerkbar. Ab und an hat der IE7 eine Extra CSS sonst klappt alles per einer CSS und für den IE 7/8 mit htc Datei (für runde Ecken, Schatten und mehr).