Tabellen-schemen und Contenttypes
am 09.04.2012 - 18:11 Uhr in
Hallo miteinander, ich hoffe mein Anliegen ist hier richtig platziert und meine Frage nicht all zu dämlich (bin Drupal-Neuling).
Ich möchte Daten zu einer bestimmten Objekt speichern.
Mit eigenen Contenttypes funktioniert das ganz gut, nur das für jedes neu hinzugefügte field eine neue Tabelle erzeugt wird, was mir eher unperformant erscheint.
Ich würde für die weitere verarbeitung, intern wie extern, alle Daten eines eigens erstellten contenttypes in einer eigenen Tabelle speichern wollen.
Nach möglichkeit so, dass alle Daten beim erzeugen eines neuen Inhaltes vom Typ des eigens erzeugten Contenttypes als ein Datensatz in meiner eigenen Tabelle gespeichert werden.
Da dachte ich,dass könnte man in einem eigenen Modul realisieren, also hab ich eins erstellt, welchen ein Tabellen-Schema mit der von mir gewünschten Tabelle erstellt. Klappt. Nur wie kann ich Drupal dazu bewegen Daten darin zu speichern, also nach dem Schema:
1. Erstelle neuen Contenttyp 'X', welcher Daten in meiner Tabelle 'Y' speichert(und nicht jedesmal für jeden Wert eine eigene Tabell erzeugt).
2. Erstelle neuen Inhalt vom Typ 'X'
3. Gebe hier deine Daten ein und finde Sie in der Tabelle 'Y'.
und dann natürlich
4. Erstelle ein View 'Z' welcher die Daten in 'Y' schön ausgibt.
Ist sowas überhaupt möglich?
Und (ja ich habe gegoogelt) wofür braucht man ein eigenes Tabellen-schema, bzw. eigene Tabellen denn sonst so überhaupt.
>>!!Verständnis-Problem!!<<
Bin Dankbar für jeden Denkanstoß
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Dann mußt Du ein sogenanntes
am 09.04.2012 - 21:40 Uhr
Dann mußt Du ein sogenanntes Node-Modul schreiben. Das bedeutet aber auch, Du mußt das Eingabe-Formular und die Kontrolle der Eingabe komplett selbst programmieren. Du bist darüber hinaus auch dafür verantwortlich, die Daten entsprechend in die Tabelle zu schreiben und wieder daraus zur Anzeige zu holen. In den Buch "Pro Drupal Development" für Drupal 6 war das recht gut beschrieben.
Ich würde das aber nicht machen. Du bist dann schnell dabei, Dein eigenes CMS zu schreiben, denn alle zusätzlichen Module können mit Deinen Daten nicht so ohne weiteres umgehen. Du hättest z.B. auch bei Views nicht mehr die Möglichkeit, einzelne Felder Deines Datensatzes anzusprechen.
Im Grunde läuft es darauf hinaus, Drupal zu nehmen, wie es nun mal ist, oder sich nach einem anderen System umzusehen. Die Felder sind heute schließlich der Kern der Drupal Installation und alles baut auf dieser Basis auf.
Stelle Dich einfach auf den Standpunkt, daß die Datentypen Deine Tabellen sind und arbeite auf dieser "Metaebene". Wo Drupal die Daten schließlich ablegt, sollte dann sekundär sein. Auch in Views bleibst Du bei dieser Betrachtung der Daten und baust daraus Deine Datenbankabfragen.
Wenn Du ein Neuling in Drupal bist, wirst Du genug damit zu tun haben, die bestehenden Grundlagen von Drupal zu begreifen. Eigene Module sind ohnehin die Kür und kommen erst, wenn Du mit den Grundlagen ausreichend vertraut bist. Andernfalls arbeitest Du leicht gegen die Drupal Vorgehensweise und machst Dir das Leben nur unnötig schwer.
In diesem Sinne viel Spaß mit Drupal
Beste Grüße
Werner