[gelöst] richtige Vorgehensweise mit Inhaltstypen Views und Block
am 02.06.2015 - 08:27 Uhr in
Liebe Community,
ich arbeite mit Drupal 7und konnte immer in diesem Forum sehr wertvolle Tipps herausfiltern. Ich habe ein kleines Projekt am laufen und für die Umsetzung habe ich mir gewisse Überlegungen gemacht und daraus entstanden ein paar Fragen.
Es geht mir primär darum ob mein Lösungsansatz den ich für mich (mit meinen Anfänger-Kenntnissen) zusammengetragen habe, so umsetzbar ist. Deshalb ist mir eure Meinung sehr wichtig.
Es geht um folgendes:
- Auf der Webseite sollen Gemälde angezeigt werden welche in zwei Kategorien eingeteilt sind ( Impressionisten,Expressionisten)
- Jedes Gemälde soll auch noch mit unterschiedlichen Rahmen Angezeigt werden, dazu gibt es zwei Kategorien (Klassisch, Modern)
meine Überlegung ist: einen Inhaltstyp-Gemälde zu erstellen und mit Multi Upload und Insert alle Gemälde der Künstler hochzuladen. Die Impressionisten und Expressionisten mittels Taxonomy innerhalb des Inhaltstyps zu definieren.
ein weiterer Inhaltstyp-Rahmen erstellen und mit Multi Upload und Insert alle Gemälde mit den unterschiedlichen Rahmen hochzuladen. Klassich und Modern mittels Taxonomy innerhalb des Inhaltstyps zu definieren.
danach hätte ich nur einen einzigen Inhaltstyp für alle Gemälde und einen Inhaltstyp-Rahmen und könnte diese jeweils mit dem Erstellen eines View anhand der Taxonomy als Block ausgeben lassen.
Die Überlegungen gehen natürlich noch weiter, aber mir geht es in erster Linie mal darum ob dieser Lösung - Ansatz so überhaupt umzusetzen ist. falls nicht, dann vermute ich, das ich nicht darum herum komme sehr viele Inhaltstypen, Views und Blocks erstellen zu müssen.
vielen Dank für eure Ratschläge
nukite
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Was verstehst Du denn unter
am 02.06.2015 - 10:35 Uhr
Was verstehst Du denn unter einem "Multi Upload und Insert"?
Daß Du auf einen Schlag viele Bilder hoch laden kannst?
Dann hast Du aber noch keine Titel und Bezüge auf Taxonomy eingepflegt.
Im Grunde müßte man schon genau wissen, was Du mit den Inhalten später vor hast, um Tipps geben zu können..
Angenommen Du möchtest solche Bilder später zum Verkauf anbieten, dann k ö n n t e es sinnvoll sein, einen Produktkatalog mit dem Module Commerce zu erstellen und die unterschiedlichen Rahmen als Attribute zu behandeln.
Also - wie wenn Du ein T-Shirt hast, das es mit den Attributen rot und blau gibt.
Wenn es nur eine einfache Übersicht werden soll, die nie eine Verkaufslogik benötigt, dann ist das vermutlich nicht nötig.
Ich persönlich neige in solchen Fällen dazu, nur einen Inhaltstyp zu erstellen mit Referenz auf zwei Taxonomien, also für Gemäldetyp und für Rahmen-Typ zu arbeiten.
Das ist dann jedes Gemälde mit jedem Rahmentyp ein extra Object (Node).
Dann würde ich eine Excel-Tabelle erstellen mit vier Feldern:
1. Titel
2. Vollständigen http-Pfad auf die Bilder, die z.B. im Ordner sites/default/files/images/gemaelde liegen.
3. Gemäldetyp
4. Rahmentyp
Die Tabelle speichere ich als CSV im utf-8 Format ab.
Dann erstelle ich einen Feeds-Import und lade die Datei hoch, so daß für jedes Gemälde ein Node erstellt wird mit Bezügen auf Bild und Taxonomien.
Der Titel muß als eindeutig gekennzeichnet sein, dann kann man so einen Feeds-Import mehrmals laufen lassen und einstellen, daß ein Update statt Insert stattfinden soll.
So kann man die CSV mit geänderten Daten noch mal anlegen.
Mit so einem Inhaltstyp bin ich dann frei, alle notwendigen Views zu erstellen.
Natürlich kannst Du die Rahmen auch als Inhalstyp erstellen, und vom Inhaltstyp Gemälde eine Referenz erstellen.
Aber darin sehe ich keinen Vorteil.
Evt. Infos über den Rahmentyp kannst Du heute ja auch mit zusätzlichen Feldern in der Taxonomie verpflegen.
Aber warte mal ab, was noch kommt an Vorschlägen.
Hallo Montviso,Herzlichen
am 02.06.2015 - 12:35 Uhr
Hallo Montviso,
Herzlichen Dank für Deine Tipps.
Die Bilder werden nicht übers Internet verkauft. Wenn einem Kunde ein Bild mit dem entsprechenden Rahmen gefällt, so kann er dann eine EMail-Anfrage stellen (dafür setze ich dann Webform ein) und die Galeristin wird sich mit ihm in Verbindung setzen.
Ich werde Deine Überlegungen genau durchgehen und sollten noch Fragen kommen, hoffe ich diese auch noch stellen zu dürfen.
Ja, mit "Multi Upload und Insert" wollte ich zum einen die bis zu 100 Gemälde (welche es geben wird) schneller hochladen zu können und das "Insert" damit ich die Darstellung etwas beeinflussen kann.
Liebe Grüsse
nukite
Beim Multiupload mußt Du
am 02.06.2015 - 12:48 Uhr
Beim Multiupload mußt Du berücksichtigen, daß die Gesamtanzahl der Uploads einmal über die Anzahl der zu öffnenden Dateien als auch über die Gesamtgröße der Dateien in PHP begrenzt ist. Ich weiß nicht, wie viel Einfluß Du auf diese Parameter bei Deinem Hoster hast.
Das Laden der Bilder
am 02.06.2015 - 13:14 Uhr
ist ja zunächst eine größere Menge.
Später sind es wahrscheinlich nur wenige einzelne Bilder.
Deshalb halt ich die Methode des Imports aus CSV für recht elegant und wirksam.
Diese sorgt auch dafür, dass du nicht mit der Begrenzung des Uploadvolumens begrenzt wirst.
Ansonsten böte sich nocht der erstmalig Upload per FTP an, was allerdings nach sich zöge, dass die content_felder dennoch ausgefüllt werden müssten.
Die verschiedenen Methoden lassen sich auch miteinander kombinieren.
Also Bilder per FTP, aber content per CSV.
Auf WEB-Forms würde ich verzichten, und lieber mit entsprechenden entities arbeiten.
Danke an euch allen, Genau so
am 02.06.2015 - 13:57 Uhr
Danke an euch allen,
Genau so ist es, zu Beginn sind es an die 100 Gemälde und dann soll jedes einzelne auch noch mit ca. 40 Rahmen dargestellt werden. Die Lösung mit CSV ist da wirklich das Beste.
Die Künstlerin hätte gerne dass bei jedem Bild ein Link "EMail Anfrage" zur Verfügung steht und dann im darauffolgenden Formular welches sich öffnet im Feld Betreff gleich der Name des Gemäldes stehen soll.
Deshalb ging ich davon aus, dass Webform die Lösung dafür wäre.
Also ich hätte das auch mit
am 02.06.2015 - 14:12 Uhr
Also ich hätte das auch mit einem Webform gemacht und dort ein Hidden-Feld angelegt.
Dann kannst Du in der View den Link "EMail Anfrage" mit zwei Parametern versehen (titel=blabla&id=1234), die Du dann mit Tokens als Defaultwert an das hidden Feld übergeben.
Und bei der Email, die verschickt wird, kannst Du wiederum mit den Werten aus diesem Feld einen Link zusammensetzen der auf das Gemälde zurück führt, damit die Künstlerin weiß, welches Gemälde gemeint ist.
Vielleicht kann Ronald noch mal näher begründen, warum er das nicht machen würde und wie die Alternative genau aussehen würde.
Ich mag webforms einfach nicht
am 02.06.2015 - 15:09 Uhr
weil sie wieder eine völlig fremde Datenstruktur aufbauen, die sich nicht mehr per views anzeigen lässt.
Ich hätte einen content_type Bestellung angelegt, in den referenzen der Bilder gelegt werden können.
Es ist ja auch denkbar, dass einer mehrere Bilder kauft.
Dies hat den Vorteil, dass ich dann auch damit rechnen kann.
Bei Bestellung würde ich über rules eine Mail generieren, die auf diese Bestellung verweist.
Damit wird automatisch im Portal eine Historie der Bestellungen geschrieben, die später auch ausgewertet werden kann.
Oder eben gleich commerce mit entsprechenden line_items.
Dies insbesondere aus der Erfahrung, dass die Anforderungen des Kunden sich im Betrieb ändern, und langfristig doch Shop-funktionalität gefordert wird.
Habe ich dann auf eine WEB-Forms-Lösung gesetzt, muss ich wieder von vorne anfangen.
Klar Ronald, hat schon recht,
am 02.06.2015 - 16:12 Uhr
Klar Ronald, hat schon recht, was die Nachverarbeitung der Bestellungen angeht.
Deswegen habe ich ja auch gleich am Anfang das Commerce Thema aufgebraucht.
Sobald man eine Bestell-Historie braucht oder dgl. macht das natürlich alles Sinn.
Aber wenn der Kunde eine schnelle pragmatische Lösung wünscht und die zukunftsfähige Lösung nicht zahlt, dann...
Mehr als vorher erwähnen, daß es diese Möglichgkeiten gibt, kann man ja nicht.
Da muß man einfach klären, mit wie vielen Bestellungen in welchem Zeitraum gerechnet wird und dafür die realistische Lösung anbieten.
Es gibt ganz klar keine
am 02.06.2015 - 17:07 Uhr
Es gibt ganz klar keine Commerce - Lösung. Der Besucher soll nur das Interesse an einem Bild mittels Emai-Anfrage bekunden können. Das Gemälde
kann dann vor Ort mit der Galeristin in Original angeschaut und dann erworben werden.
Danke für eure konstruktiven Beiträge. Nun kann ich die Lösung gleich von Beginn an auf einen richtigen Weg bringen, ohne im Nachhinein dann alles wieder verwerfen zu müssen.
Nun mache ich mich mal an die Arbeit.